Direkt zum Hauptbereich

Die Unternehmensform

 

Unternehmensform


Hat man beschlossen, das Unternehmen zu gründen, muss man sich für die Unternehmensform entscheiden.

Dabei spielen folgende Kriterien eine Rolle:


- persönliche Haftung
- Kreditwürdigkeit
- Kapitalbeschaffung
- Besteuerung



Es stehen folgende Unternehmensformen zur Verfügung


natürliche Personen


- Einzelunternehmen


der Unternehmer macht alles alleine, er haftet auch mit seinem gesamten Privatvermögen für die Schulden des Unternehmens


- Offene Handesgesellschaft


Alle Gesellschafter sind haftungspflichtig und geschäftsführungspflichtig.

Ich rate von dieser Unternehmensform ab, weil es früher oder später doch Zwistigkeiten geben kann, wie viel jeder arbeitet und wie viel jeder Gewinn bekommt.

- Komanditgesellschaft


Der oder die Hauptgesellschafter ist/ sind wie ein Einzelunternehmer, der Komanditist haftet im Umfang seiner Komanditeinlage. Eignet sich sehr gut, wenn man günstig zusätzliches Kapital braucht, aber den anderen nicht wie einen weiteren Gesellschafter auf verschiedenen Gründen mit einbeziehen möchte.



juristische Personen


Gesellschaft mit beschränkter Haftung


Das Eigenkapital wird durch die Geschäftseinlage des Unternehmers bestimmt und er haftet auch nur in diesem Umfang.


Aktiengesellschaft




Das Eigenkapital setzt sich aus Aktien zusammen, die gegen Bezahlung ausgegeben werden und von der jede Aktie einen Gewinnanteil bekommt.
Sie können entweder in einer bestimmten Gruppe (Familie usw.) weiterverkauft werden oder auch frei an der Börse gehandelt werden.
Die Aktionäre sind nicht geschäftsführungspflichtig, sie werden im Aufsichtsrat der Gesellschaft repräsentiert.
Die Geschäftsleitung übernimmt für die Aktionäre ein Geschäftsführer und da liegt auch der Schwachpunkt der AG: Bei Verlust, verliert der Geschäftsführer nicht sein eigenes Kapital, bei Gewinn bekommt er viel Zusatzgehalt. Daraus lassen sich viele „krumme Geschäfte“ von Managern erklären.

Mischformen


GmbH und Co KG

Mehr zu Unternehmen und ihre Vor- und Nachteile, die sie haben in dem Kurs „Wirtschaftslehre für Laien“, den ich bald auf http://kurse.publiaweb.com anbieten werde

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Kaufmännische Dreisatz

Kaufmännisches Rechnen Dreisatz Der gerade Dreisatz , auch proportionaler Dreisatz genannt, wird verwendet, wenn sich die Bezugsgrößen proportional zueinander verhalten. Das heißt, wenn die Ausgangsgröße A erhöht wird, wird auch die Bezugsgröße B größer - und zwar im selben Verhältnis: wird "A" verdoppelt, verdoppelt sich auch "B". Wie man den Dreisatz konkret berechnet, verdeutlicht folgende Aufgabe. Beispiel zum Dreisatz Zwei Pizzen kosten 4 €. Wieviel kosten dann 5 Pizzen? Es handelt sich hier um einen geraden Dreisatz. Erhöht sich die Anzahl der Pizzen (Ausgangsgröße A), erhöht sich auch der Preis (Bezugsgröße B). Zwei Pizzen kosten 4 €. Wieviel kosten dann 5 Pizzen? Es handelt sich hier um einen geraden Dreisatz. Erhöht sich die Anzahl der Pizzen (Ausgangsgröße A), erhöht sich auch der Preis (Bezugsgröße B). Aufgabe & Lösungsschritte 1. Satz: Ausgangssituation 2 Pizzen = 4 € 5 Pizzen = x € 2. Satz: Reduzierung auf ...

Zielgruppenanalyse

 Zielgruppenanalyse bedeutet, ich untersuche die Gesamtheit der Verbraucher und untersuche, welche Gruppe von Personen für mich als potentielle Kunden in Frage kommt. Auf diese Gruppe richte ich danach meine Produktplanung und die Verkaufsstrategie aus. Auch in die Preisgestaltung spielt diese Zielgruppe hinein, denn ich kann ungefähr abschätzen, wie die Zahlungsbereitschaft ist. Grundsätzlich gilt: Ich entwickele nicht ein Produkt und suche mir dann eine Zielgruppe. Sondern ich untersuche ob es eine Gruppe gibt, die ein Problem hat und ich entwickele ein Produkt, das dieses Problem löst. Ein einfaches Beispiel ist das Auto: Der Bauer hatte das Problem, dass das Pferd auch frisst, wenn es nicht gebraucht wird, so entwickelte man ein Auto, das nur Benzin konsumiert, wenn es gefahren wird. Ziel der Zielgruppenanalyse Viele fokussieren sich bei der Zielgruppenalanlyse auf die Daten und Merkmale der Verbraucher. Aber die Hauptfrage bei der Zielgruppenanalyse ist: G...

Die verschiedenen Märkte

Das Thema der Betriebswirtschaftslehre ist natürlich das Wirtschaften in einem Betrieb, aber die Dreh und Angelpunkte, wo sich alles abspielt, sind die Märkte: Der Gütermarkt, der Arbeitsmarkt und der Geldmarkt. Auf dem Gütermarkt werden Preise ausgehandelt, auf dem Arbeitsmarkt Löhne und auf dem Geldmarkt Zinsen. Wenn alles im Gleichgewicht ist, sind alle froh, dann werden alle Güter verkauft, es gibt keine Arbeitslosigkeit und die Investoren kommen alle zum Zug. Da das aber oft sich zum Nachteil für jemanden auswirkt, der gerade auf dem Markt als schwächerer Partner vertreten ist, greift die Wirtschaftspolitik mit Ma0nahmen ein, was zur Folge hat, dass eben Butterberg oder sonstige Nahrungsmittelüberschüsse entstehen, Arbeitslosigkeit oder Desinteresse der Investoren.  Das ist dann Aufgabe der Wirtschaftsweisen, festzulegen, welche Politik gemacht werden soll:  Soll der Staat einfach als Nachfrager mit auf den Markt gehen oder durch Mindestlöhne, Mindestpreis...