Das Thema der Betriebswirtschaftslehre ist natürlich das Wirtschaften in einem Betrieb, aber die Dreh und Angelpunkte, wo sich alles abspielt, sind die Märkte:
Der Gütermarkt, der Arbeitsmarkt und der Geldmarkt.
Auf dem Gütermarkt werden Preise ausgehandelt, auf dem Arbeitsmarkt Löhne und auf dem Geldmarkt Zinsen.
Wenn alles im Gleichgewicht ist, sind alle froh, dann werden alle Güter verkauft, es gibt keine Arbeitslosigkeit und die Investoren kommen alle zum Zug.
Da das aber oft sich zum Nachteil für jemanden auswirkt, der gerade auf dem Markt als schwächerer Partner vertreten ist, greift die Wirtschaftspolitik mit Ma0nahmen ein, was zur Folge hat, dass eben Butterberg oder sonstige Nahrungsmittelüberschüsse entstehen, Arbeitslosigkeit oder Desinteresse der Investoren.
Das ist dann Aufgabe der Wirtschaftsweisen, festzulegen, welche Politik gemacht werden soll:
Soll der Staat einfach als Nachfrager mit auf den Markt gehen oder durch Mindestlöhne, Mindestpreise oder Währungseinkäufe die Sache regeln.
Noch kniffliger wird es dadurch, dass viele Märkte heute durch Zollabkommen, freie Arbeitsgenehmigungen und andere Liberalitäten internationalisiert sind.
Das bedeutet, dass die heimische Wirtschaftspolitik viele Ma0nahmen ergreifen kann, die nicht wirken, weil ständig der Einfluss aus dem Ausland dazu kommt.
Ein Markt ist schlicht erklärt der Ort wo Nachfrage und Angebot sich treffen.
Was Angebot und Nachfrage ausmachen, darauf gehen wir noch später ein.
Ein Markt kann sich lokal, regional, national und international präsentieren, je nachdem, was für Fluktuationsmöglichkeiten und Transportmöglichkeiten vorhanden sind.
Märkte beeinflussen sich gegenseitig: Sinkt das Angebot auf dem Arbeitsmarkt, dann sinkt auch die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt.
So sollte jeder Unternehmer aufmerksam verfolgen,welche Tendenzen gerade da sind und dementsprechend sein Angebot steuern.
Für den Arbeitnehmer gilt dasselbe: Es hat keinen Sinn sich in einem Beruf weiterzubilden der sich auf eine Branche bezieht, die gerade am abbauen ist.
Auch Gütermarkt, Arbeitsmarkt und Geldmarkt beeinflussen sich gegenseitig: Wenn auf dem Arbeitsmarkt kein guter Lohn bezahlt wird, dann hat der Arbeitnehmer danach nicht die Mittel das Angebot auf dem Gütermarkt zu kaufen.
Alles ein sehr kniffliges Thema, deshalb haben es die Wirtschaftswissenschaftler in Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre eingeteilt und die Volkswirtschaftslehre nochmal in Mikroökonomie und Makroökonomie und innerhalb dieser Bereiche gibt es noch viele weitere Aufteilungen.
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