Selbstorganisation
Als Kleinunternehmer läuft man leicht in die Gefahr, dass man sich am Anfang voll Enthusiasmus in sein Geschäft stürzt und sich völlig auszupowern und nach einiger Zeit hat man keine Kraft mehr und die Flaute setzt ein. Meistens an dem Punkt wo das Geschäft gerade läuft und man für die Führung des Geschäftes Kräfte braucht.
Deshalb muss man wie ein Marathonläufer seine Kräfte gut einteilen, nicht wie ein Sprinter alles auf einmal hinaushauen, sondern behutsam planen, wie man einen Arbeitrhytmus entwickelt, den man dann auch über Jahre beibehalten kann.
Routinen entwickeln
Routinen helfen erstmal Gewohnheiten festzulegen, dass man die Dinge automatisch macht, wenn sie gerade dran sind, sie helfen auch, an einem Tag an dem man nicht so grosse Lust und Freude bei der Arbeit hat, die Dinge routinemässig abzuwickeln.
Der graue Alltagstrott ist meistens etwas, das abschreckt und gerade deshalb wollen einige selbständig arbeiten, aber genau dieser Trott hilft uns dabei, unsere Energie nicht überzustrapazieren.
Zeit planen
Erstmal geht es darum, festzustellen, wann ist meine produktivste Zeit am Tag. Wann kann ich am besten die Dinge angehen, die viel Konzentration erfordern und richtig anstengend sind. Da lege ich auch die anstrengenden Aufgaben hinein.
Die weniger anstrengenden Dinge mache ich zu Zeiten, wo ich eher faul und müde bin, zum Beispiel nach dem Mittagessen.
Wenn ich diese Zeiten ausgelotet habe, dann kann ich in meiner Tagesplanung aufschreiben, wann ich was erledigen möchte.
To do Listen
Manchmal kommt ein riesiger Berg auf uns zu, und wenn wir nur den riesigen Berg sehen, brechen wir zusammen vor Stress, weil wir so viel zu erledigen haben.
So muss man den grossen Berg in kleine Aufgaben unterteilen und sie auf eine Liste schreiben.
Manchmal macht es einen auch konfus, wenn man daran denkt, das muss ich noch machen und jenes und man fühlt sich total hektisch dabei. So schreibt man sich auf, was alles zu erledigen ist, am besten noch mit einem Zeitpunkt, wann ich die einzelnen Punkte erledigt haben möchte.
Not to do Listen
Machen Sie ihre Zeitfresser auf und schreiben Sie auch diese auf eine Liste um sich selber zu ermahnen. Und entwickeln Sie Diziplin darin Sie zu unterlassen. Überlegen Sie zum Beispiel, wie viel Zeit sie am Tag in den sozialen Netzwerken verbringen. Wenn das eine zu grosse Versuchung für Sie darstellt, dann loggen Sie sich ein paar Wochen gar nicht in die sozialen Netzwerke ein.
Wichtiges von Unwichtigem trennen
Oft macht man sich einen Kopf weil man keinen Überblick hat, was denn im Augenblick gerade wichtig ist.
Prüfen Sie das was sie gerade machen anhand ihrer Zielsetzung. Was wollten Sie diese Woche fertig haben und arbeiten Sie gerade daran oder sind sie im Moment mit etwas anderem beschäftigt, das auch noch in zwei Wochen erledigt werden kann?
Wenn Sie Mitarbeiter haben, prüfen Sie, ob Sie die Aufgaben erledigen müssen oder ob Sie einen Teil davon abgeben können.
Manchmal ist es auch nützlich etwas unwichtiges zwischendurch zu machen zur Entspannung aber verlieren Sie nicht Ihre Zielsetzung.
Zeit erfassen
Es gibt ganz gute Zeiterfassungsapplikationen, die man ohne viel Aufwand neben der Arbeit mitlaufen lassen kann, damit man am Ende des Tages sieht, wofür die Zeit draufgegangen ist. Jeden Tag an dem Sie leben und gesund sind, bekommen Sie, wenn man acht Stunden Schlaf abzieht 16 Stunden geschenkt, die Sie verwalten.
Wir machen eine Verwaltung über unser Geld und kontrollieren es als gute Unternehmer, wir machen eine Verwaltung über unser Inventar und genauso ist es sehr nützlich eine Verwaltung über die Zeit zu machen und zu sehen, was wir damit gemacht haben.
Zeiterfassung hilft auch, wenn man das Gefühl hat, man hätte gar nichts geschafft auf die Erfassung zu blicken und zu sehen, ich hab ja etwas getan, der Tag ist nicht sinnvoll verstrichen, so wie ich gemeint habe.
Dem Burn-out entgegensteuern
Burn-out entsteht durch, Stress, Überbelastung oder zu viel einseitige Belastung. Dem kann man entgegensteuern, indem man sich Ausgleich schafft, erstmal in dem das Verhältnis zwischen Arbeitszeit und Freizeit ausgewogen bleibt, wenn man etwas Sport macht oder sich künstlerisch betätigt und auch die Ernährung spielt eine sehr grosse Rolle. Wenn ich meinem Gehirn nur Fast-Food zum essen geben, dann kann es hinterher nicht gut arbeiten.
Mehr Tips und auch Methoden wie man dieses alles in der Praxis durchführt in meinem Kurs Selbtmanagement der bald auf meiner Webseite http://kurse.publiaweb.com erscheinen wird.
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