Direkt zum Hauptbereich

Zahlungen und Zahlungsverkehr

Alle Zahlungen, die durchgeführt werden, bezeichnet man als Zahlungsverkehr, mit anderen Worten, die Übertragung von Zahlungsmitteln, Geld, an andere Wirtschaftssubjekte – Personen oder Firmen/ Institutionen.
Für das Wirtschaftsleben hat der Zahlungsverkehr eine grosse Bedeutung, denn fast alle wirtschaftlichen Aktionen sind mit Zahlungen und Geldfluss verbunden.
Man unterscheidet den Zahlungsverkehr nach Barzahlung, halbbarer Zahlung und bargeldloser Zahlung.

Barzahlung

Bei der Zahlung mit Bargeld benötigt man kein Bankkonto, der Käufer bezahlt mit Münzen oder Banknoten.
Zahlungen durch einen Wertbrief auch zu den Barzahlungen.
Die Zahlung erfolgt unmittelbar, persönlich oder durch eine dritte Person.

Halbbare Zahlung

Bei der halbbaren Zahlung benötigt ein Beteiligter ein Konto.
Entweder geht der Zahlende zur Bank und zahlt auf das Konto des Empfängers in bar ein, oder der Empfänger geht zur Bank und es wird ihm vom Konto des Zahlenden ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt meist auf Grund eines ausgestellten Schecks.
Postnachnahmen zählen auch zur halbbaren Zahlung.

Bargeldlose Zahlung

Bei der bargeldlosen Zahlung erfolgt die Zahlung von Konto zu Konto.
Das können Kreditkartenzahlung, EC-Karte Überweisung, Lastschrift, Abbuchungsauftrag, Paypal oder andere Finanztransaktionen sein.
Auf dem Konto des Zahlenden wird mit dem Zahlbetrag abgebucht,auf dem Konto des Zahlungsempfängers gut geschrieben.
Die meisten Zahlungen werden in bar durchgeführt, wobei die Tendenz mehr und mehr zur bargeldlosen Zahlung unter Verwendung von Kreditkarten geht.
Malmö in Schweden ist die erste Stadt, in der die Barzahlung eingestellt wurde.

Belege

Alle Zahlungen werden oder sollten in Form von Belegen dokumentiert werden.
Im Haushaltsbuch verwendet man die Kassenbelege und Kontoauszüge, in der betrieblichen Buchführung ebenfalls die Kontoauszüge, Rechnungen, Abrechnungen etc.

Unter Privatpersonen erfolgen die Zahlungen meist beleglos, Firmen müssen Belege ausstellen, um die Transaktion in ihre Buchhaltung aufnehmen zu können (Grundsatz: Keine Buchung ohne Beleg)

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Das Angebot

 Das Angebot auf dem Markt wird natürlich von den Anbietern bestimmt. Auf dem Gütermarkt sind es meist Firmen, die Güter produziert haben bzw. Dienstleistungen anbieten, auf dem Arbeitsmarkt, die Arbeitnehmer und auf dem Geldmarkt die Banken. Gútermarkt Das Gesamtangebot eines Anbieters bestimmt sich aus seinem Programm, das er anzubieten hat, welches aus verschiedenen Produkten besteht. Wenn ich mir zum Beispiel ein Handy eines bestimmten Types kaufen möchte, dann ist das Handy das Produkt, aber neben diesem Modell das ich gerade kaufe, gibt es noch mehrere Modelle, das ist dann das Programm. Arbeitsmarkt Auch Arbeitnehmer haben ein „Programm“ zu bieten. Ein Chefkoch kann internationale Küche kochen, er kann aber auch regionale Küche kochen. Durch Arbeitserfahrung und Weiterbildung koennen wir immer unser Angebot verbessern und somit auch einen hoeheren Preis, genauer gesagt Lohn, fordern. Geldmarkt  Auf dem Geldmarkt bieten die Banken Wertpapiere...

Der Kaufmännische Dreisatz

Kaufmännisches Rechnen Dreisatz Der gerade Dreisatz , auch proportionaler Dreisatz genannt, wird verwendet, wenn sich die Bezugsgrößen proportional zueinander verhalten. Das heißt, wenn die Ausgangsgröße A erhöht wird, wird auch die Bezugsgröße B größer - und zwar im selben Verhältnis: wird "A" verdoppelt, verdoppelt sich auch "B". Wie man den Dreisatz konkret berechnet, verdeutlicht folgende Aufgabe. Beispiel zum Dreisatz Zwei Pizzen kosten 4 €. Wieviel kosten dann 5 Pizzen? Es handelt sich hier um einen geraden Dreisatz. Erhöht sich die Anzahl der Pizzen (Ausgangsgröße A), erhöht sich auch der Preis (Bezugsgröße B). Zwei Pizzen kosten 4 €. Wieviel kosten dann 5 Pizzen? Es handelt sich hier um einen geraden Dreisatz. Erhöht sich die Anzahl der Pizzen (Ausgangsgröße A), erhöht sich auch der Preis (Bezugsgröße B). Aufgabe & Lösungsschritte 1. Satz: Ausgangssituation 2 Pizzen = 4 € 5 Pizzen = x € 2. Satz: Reduzierung auf ...

Freie und knappe Güter

Auf den ersten Blick ist die Unterscheidung in freie und kappe Güter sehr einfach: Freie Güter sind diejenigen, die in unendlichem Maße frei verfügbar sind, knappe Güter sind diejengen, die erwirtschaftet und danach verteilt werden müssen. In der Marktwirtschaft kann ich mir knappe Güter erwerben, indem ich das was ich habe auf Märkten zur Verfügung stelle, zum Beispiel dem Arbeitsmarkt, und aus dem Erlös daraus meine Bedürfnisse ebenfalls befriedige. Aber freie Güter sind nicht immer frei verfügbar. Sand ist zum Beispiel am Meer frei verfügbar, auf der Baustelle 500 km weiter weg nicht mehr. So wird dort der Sand zum knappen Gut und ich muss die Aufarbeitung (Muscheln heraussieben) und den Transport in den Sand investieren um ihn auf der Baustelle verfügbar zu machen. Auch Wasser und Luft sind nicht immer frei verfügbar. Wenn man nach Afrika geht, wo wegen der Verwüstung Wasser immer ein grösseres Problem wird oder nach China, wo in vielen Grossstädten die Leute kaum noch at...